Sportjugend des LSB verwandelte Grünfläche in riesiges
Kinderparadies
Beim 15. Kinderfestival wurden zwar nicht alle Hoffnungen der
Organisatoren, aber sicher die der Kinder, Eltern und Partner der
Sportjugend übertroffen. Dass bei solch wechselndem Wetter nicht
die Rekordbesucherzahl von 70.000 überboten werden könne,
waren sich alle einig. "Die Regenschauer, die für 'nur' 35.000
große und kleine Gäste beim Kinderfestival sorgten, hatte
auch ihr Gutes", so Thomas Biewald, geschäftsführender
Vorsitzender der Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz.
"Die Anstellzeiten bei den Sport- und Spielangeboten waren bei weitem
nicht so lange, wie in den Jahren", so Biewald weiter.
Neben Twinkel,
dem Sportjugend-Maskottchen, waren die Highlights auf den Bühnen
zu sehen. Die Maus und der Elefant aus der „Sendung mit der Maus“ mit
ihrer verrückten Hotel-Show und der Fux, ein Kinderliedermacher,
den RPR1. mitbrachte, tanzten und begeisterten die Kinder. Der
Sportjugend war es auch in diesem Jahr wieder gelungen ein
spannendes
und vielfältiges Angebot zu bieten. Besonders durch die Partner
EWR, juwi, Mainzer Rhein-Zeitung, RPR1., MVG, Hochseilgarten
Wörrstadt und Unimedizin Mainz konnte das Programm ausgebaut
werden. EWR stellte erstmals einen E-Board-Parcours auf dem
Kinderfestival-Gelände auf. Mit Geschicklichkeit zeigten hier die
schnellsten Slalom-E-Boarder eine mögliche Fortbewegungsart der
Zukunft. Der juwi-nahe Verein 100% erneuerbar stellte seinen
Energieparcours auf. Die Kinder und auch die Eltern erlebten hier
hautnah, wie viel Strom durch die eigene Muskelkraft erzeugt wird. Nach
vier Stationen warteten die beliebten E-Flitzer, gelenkt von den Kids.
Auch bei der Bobbahn der Mainzer Rhein-Zeitung war ständig eine
Schlange. Es ging nicht darum, die schnellste Zeit auf die Schienen zu
bringen, sondern seine Endzeit möglichst genau vorherzusagen.
Damit es bei den fast 90 verschiedenen Spiel- und Sportangeboten sicher
zuging, waren gut 500 ehrenamtliche Helfer - eingesetzt vom THW, der
Polizei, vielen Sportvereinen und der Sportjugend selbst - im Einsatz.
Falls es doch zu kleineren Blessuren kam, waren die Sanitäter der
Johanniter Unfallhilfe nicht weit. "Lediglich sieben kleinere
Verletzungen, nichts Schlimmes, mussten versorgt werden", berichtete
Manfred Herholz, Geschäftsführer der Johanniter.
Die Sportjugend hat auch in diesem Jahr nicht nur sportliche Highlights
auf den Bühnen und Wiesen präsentiert, auch Dinge, die Kinder
lernen sollten, waren wieder vor Ort. So hat zum Beispiel die
Unimedizin Mainz "Schutzengel-Diplome" vergeben. Bei kurzen
Einführungen und anschließenden Übungsphasen lernten
die Kinder an Puppen, was zu tun ist, wenn ein Leben zu retten ist.
„Die Sportjugend bedankt sich bei allen Helfern und Partnern, ohne die
ein solch tolles Festival ganz sicher nicht zu stemmen wäre und
freut sich schon jetzt auf das 16. Kinderfestival am 17. Juni 2012“, so
Thomas Biewald, geschäftsführender Vorsitzender der
Sportjugend, bei der abschließenden Pressekonferenz.
Kinderfestival zum 15. Mal im Mainzer Volkpark
Über 80 Sportangebote und zwei große Bühnen
Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz erwartet zehntausende
Besucher – Schon zum 15. Mal wird der Mainzer Volkspark am 19. Juni ab
11 Uhr von der Sportjugend in ein riesiges Spieleparadies verwandelt
und das alles bei freiem Eintritt.
Große Augen werden alle großen und kleinen Besucher machen,
die an diesem Tag in den Volkspark kommen. Wofür sind die vielen
Hüpfburgen, Klettertürme und Wasserspielgeräte? Warum
stehen hier zwei große Bühnen? Was sich hinter den 80
attraktiven Angeboten versteckt, wurde bei der offiziellen
Pressekonferenz im Haus des Landessportbundes verraten. Besonders die
Stationen der Hauptpartner des Kinderfestivals werden viele Kinder in
ihren Bann ziehen. Ob bei der Bobbahn der Mainzer Rhein-Zeitung, dem
E-Board-Angebot von EWR oder mit den Elektroflitzern von juwi -
überall werden die Kleinen leuchtende Augen bekommen.
Außerdem werden auf der RPR1.-Bühne und der
Sportjugend-EWR-Bühne neben vielen Sportgruppen von Vereinen, die
Maus mit dem Elefanten aus der "Sendung mit der Maus" und der
Sportjugend-Stern "Twinkel" die Highlights sein, die die Kinder zum
Tanzen, Hüpfen und Staunen bringen. Des Weiteren ist sicherlich
das Angebot der Unimedizin Mainz ein Anziehungspunkt. Hier werden
Kinder zu sogenannten Schutzengeln ausgebildet. In drei
Kurz-Ausbildungen erhalten sie die Kenntnisse, was zu tun ist, wenn es
heißt ein Leben muss gerettet werden. Außerdem wird der
Rettungshubschrauber Christoph 77 vor Ort zu besichtigen sein. Auf den
Internetseiten www.kinderfestival-mainz.de findet man alle wichtigen
Informationen sowie den Lageplan und auch das fertiggestellte
Bühnenprogramm.
Das Kinderfestival wäre allerdings nicht zu stemmen, wenn nicht
mehr als 500 ehrenamtliche Helfer für die Verpflegung mit Dauner
Quellen-Getränken und Essen, bei der Betreuung der großen
Sportangebote oder im Sanitätsdienst zur Verfügung
stünden. Die Johanniter Unfallhilfe und das Technische Hilfswerk
leisten hierbei einen überaus wichtigen Beitrag. Wenn das
Kinderfestival in diesem Jahr über die Bühne geht, werden die
kleinen und großen Besucher nichts von den Schwierigkeiten der
Finanzierung des Festivals zu Beginn des Jahres merken. "Wir haben es
geschafft mit neuen starken Partnern, die Kosten deutlich zu senken.
Allerdings sind wir immer noch nicht soweit, dass wir von einer
schwarzen Null sprechen können. Es dreht sich um einen hohen
fünfstelligen Betrag, den wir zuschiessen müssen", so Thomas
Biewald, der geschäftsführende Vorsitzende der Sportjugend.
Man müsse für die kommenden Jahre weitere Anstrengungen
unternehmen, um der Stadt Mainz dieses bundesweit einmalige kostenlose
Festival zu erhalten. "Wir waren uns im Januar noch nicht sicher, ob
sich die Sportjugend das Kinderfestival wegen allgegenwärtiger
Sparauflagen noch leisten kann. Er ruft die Mainzer und rheinhessische
Firmen dazu auf, sich bei Interesse am Kinderfestival zu melden. Man
werde für jeden Partner ein individuelles und sicherlich sehr
attraktives Paket schnüren können, ist sich Biewald sicher.
Einen besonderen Service bietet die Sportjugend in diesem Jahr Kindern
mit Behinderung. Gemeinsam mit dem Behindertensportverband
Rheinland-Pfalz und Reha-Fachübungsleitern und
sonderpädagogisch ausgebildeten Helfern des TV Laubenheim soll das
Kinderfestival inklusiv werden. Inklusion-Guides werden die Helfer
genannt und können am Infozelt der Sportjugend angefragt werden.
Je nach Bedarf steht dann jedem, der Hilfe beim Entdecken und
Ausprobieren wünscht, ein persönlicher Betreuer für eine
gewisse Zeit zur Seite. "So können wir nicht nur den Zugang
(Parkplätze und Niederflurbusse) und die Infrastruktur
(Behindertentoiletten) beim Kinderfestival behindertenfreundlich
gestalten, sondern erstmals eine Begleitung auf dem Gelände zur
Verfügung stellen", freuen sich die Organisatoren.
Das Team der Sportjugend weißt ausdrücklich auf die Nutzung
des extra eingerichteten Busshuttle-Verkehrs der Mainzer
Verkehrsgesellschaft hin. Die Besucher des Kinderfestivals können
die kostenlosen Parkplätze auf dem Gelände des MultiTecParcs
Mainz (ehemals IBM-Gelände) anfahren. Ausgeschildert ist ab den
Abfahrten von der Autobahn. Die Göttelmannstraße wird am
Veranstaltungstag wie im letzten Jahr gesperrt sein und ist nur mit
Sportjugend-Durchfahrtsschein zu passieren. Anwohner können die
Straße natürlich gegen Vorlage ihres Personalausweise
befahren.
In den Nachgesprächen zum Kinderfestival 2010 entstand der Wunsch,
dass man die Besucher doch bei einer solchen Veranstaltung, die die
zweitgrößte Tagesveranstaltung in Mainz nach dem
Rosenmontagszug ist, zu einem freiwilligen Rauchverzicht auffordert.
Die Sportjugend will diesen Wunsch gerne versuchen umzusetzen und freut
sich über jeden Besucher, der an diesem Tag dem Griff zur
Zigarette widerstehen kann. Nicht nur für die eigene Gesundheit,
sondern besonders die Vorbildfunktion für die tausenden Kinder
liegt der Sportjugend am Herzen. Das Kinderfestival wird schon von
Beginn an als Veranstaltung gesehen, die den Kindern und Jugendlichen
Anregungen zur Freizeitgestaltung geben will, aber auch das Erlernen
eines selbstbewussten Verhaltens besonders beim Nein sagen gegen Drogen
aller Art unterstützt.
Einfach (Mit)machen beim Kinderfestival
Es muss nicht immer alles ganz anders und speziell gemacht werden, um
Kindern mit Behinderung Spielen oder Sporttreiben zu ermöglichen.
Manchmal erfordert es vor allem ein paar gute Ideen und ein bisschen
Mut, um Angebote gemeinsam nutzen zu können und Spaß zu
haben. Die Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz und der
Behindertensportverband Rheinland-Pfalz wollen zeigen, dass auch beim
Kinderfestival am 19. Juni im Mainzer Volkspark Inklusion gelebt werden
kann. Fünf erfahrene Rehasport-Fachübungsleiter der Abteilung
Rollstuhlsport des TV Laubenheim sowie weitere Helfer mit
sonderpädagogischer Ausbildung werden allen Kindern mit
Behinderung, die Hilfe wünschen, beim Entdecken und Ausprobieren
der Stationen des Kinderfestivals assistieren und geben
individualisierte Hilfestellungen. Die "Inklusions-Guides" können
am Informationszelt der Sportjugend angefragt werden. Sie begleiten die
Eltern und Kinder je nach Bedarf und Nachfrage für eine gewisse
Zeit über das Kinderfestival-Gelände. Neben der individuellen
Begleitung sorgt die Sportjugend zudem für eine barrierefreie
Infrastruktur vor Ort. Diese umfasst nahegelegene
Behindertenparkplätze, die Beförderung mit dem
Shuttle-Verkehr zum Veranstaltungsgelände und Behindertentoiletten
an jeder WC-Station. Das Kinderfestival der Sportjugend wird damit ein
Anziehungspunkt für wirklich alle Kinder. Durch den freien
Eintritt und die familienfreundlichen Verpflegungspreise kann mit
diesem Angebot ein weiterer Schritt gemacht werden, damit alle Kinder
unabhängig von ihren körperlichen und sozialen
Voraussetzungen viel Spaß haben und einen tollen Tag in Mainz
erleben können.
EWR wird Partner des Kinderfestivals
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz haben die Sportjugend des
Landessportbundes Rheinland-Pfalz und die EWR Aktiengesellschaft ihre
Zusammenarbeit beim diesjährigen Kinderfestival in Mainz bekannt
gegeben. "Das Engagement von EWR wird natürlich über eine
finanzielle Unterstützung und eine werbliche Nutzung des
Kinderfestivals hinaus gehen", deutet Günter Reichart, Vorstand
des regionalen Energiedienstleisters, ein attraktives Mitmach-Programm
an. "Lassen sie sich überraschen. Wir werden das Thema
Energieversorgung der Zukunft interessant darstellen und freuen uns auf
viele begeisterte Kinder und Erwachsene", führt Reichart fort.
Thomas Biewald, der geschäftsführende Vorsitzende, freut sich
über das "Geburtstagsgeschenk" vom Geburtstagskind EWR. "Jetzt
stehen wir richtig unter Strom", gibt er sich sicher, dass das Angebot
beim Kinderfestival von dieser Kooperation profitieren werde.
Die Kooperation ist langfristig gedacht und soll zukünftig weiter
ausgebaut werden. "Das Kinderfestival der Sportjugend ist ein
Imageträger, den man in dieser Form in der Region kein zweites Mal
findet, deswegen wird unsere Förderung auch keine Eintagsfliege
sein", so Reichart im weiteren Gespräch. Gemeinsam mit EWR setzten
wir mit dem Kinderfestival ein weiteres Zeichen in Richtung
Umweltschutz. Das Kinderfestival der Sportjugend soll die Besucher und
Teilnehmer auch dazu anregen, über alternative Energien und
ressourcensparenden Umgang nachzudenken", erklärt Biewald einen
immer weiter ausgedehnten Gedanken. Mit dem kostenlosen Shuttle-Verkehr
von den Park and Ride-Plätzen zum Kinderfestival-Gelände
sowie dem Aufruf an alle Vereine, bei ihren Verpflegungsständen
doch bitte Mehrweg-Geschirr zu verwenden, zeigt sich die Sportjugend
engagiert ihr Kinderfestival möglichst umweltschonend zu
gestalten.
RPR1. und Mainzer Rhein-Zeitung neue Partner beim
Kinderfestival
Die Sportjugend des Landessportbundes
Rheinland-Pfalz stellte zwei neue Partner für ihr Kinderfestival
vor. "Mit RPR1 und der Mainzer Rhein-Zeitung können wir zwei
starke rheinland-pfälzische Unternehmen für unser
Kinderfestival gewinnen. Zum ersten Mal erreichen wir damit eine
landesweite Medienpräsenz", freute sich Thomas Biewald, der
geschäftsführende Vorsitzende der Sportjugend.
RPR1 war bereits vor einigen Jahren schon einmal Partner des
Kinderfestivals. „Als großer rheinland-pfälzischer Landes-
und Familiensender hat RPR1. eine besondere Verantwortung für die
Zukunft unseres Landes und das sind unsere Kinder. Daher liegt es uns
sehr am Herzen, nach besten Kräften das Kinderfestival in Mainz zu
unterstützen. Neben Musik übernimmt der Sport eine
herausragende Schlüsselfunktion im Hinblick auf gesellschaftliche
Verbindungen und der Förderung der Integration in unserem
Bundesland“, erklärte RPR1. und bigFM Geschäftsführer
Kristian Kropp. Damals wie in 2011 stellt RPR1. eine Bühne bei der
zweitgrößten Mainzer Tagesveranstaltung. Im Vorhinein des
Megaevents wird außerdem im Radio ordentlich die Werbetrommel
gerührt.
Mit der Mainzer Rhein-Zeitung wird erstmals in der
fünfzehnjährigen Geschichte der Kindergroßveranstaltung
ein Kooperationsvertrag geschlossen. In der Mainzer Rhein-Zeitung wird
für die Veranstaltung geworben und über diese berichtet.
Darüber hinaus engagieren sich auch die Ausgaben der Rhein-Zeitung
im nördlichen Rheinland-Pfalz für das Kinderfestival. "In der
heutigen Zeit, in der immer mehr Kinder vor dem Bildschirm sitzen, sind
Spiel, Spaß und Bewegung in freier Natur von herausragender
Bedeutung", sagte Dr. Thomas Rochel, der Geschäftsführer des
Mittelrhein-Verlages. „Deshalb freuen wir uns, dass wir diese
traditionelle und dennoch junge Erfolgsveranstaltung mit unserer ganzen
medialen Reichweite begleiten können.“ Auf dem
Veranstaltungsgelände, dem Mainzer Volkspark, wird die Mainzer
Rhein-Zeitung zudem die Bobbahn als exklusiver Printmedienpartner
präsentieren.
Stern „Twinkel“ von Kindern
ins Herz geschlossen
Beim 14. Kinderfestival wurden wieder einmal alle Hoffnungen und
Erwartungen der Kinder, Eltern und Partner der Sportjugend
übertroffen. Wer sich schon zur offiziellen Eröffnung auf dem
Festivalgelände eingefunden hatte, war Zeuge der „Geburt“ des
neuen Sportjugend-Maskottchen, dem Stern „Twinkel“. Zum Lied „Ich bin
ein Stern“ von Oliver Mager tanzte Twinkel gemeinsam mit Kindern der
Kindergärten aus Mainz-Laubenheim und Nieder-Olm. Als Twinkel zum
vierten und letzten Mal gegen 17 Uhr augetreten war, hörte man aus
allen Ecken Kinder singen „ich bin ein Stern, ein Stern!“. Neben dem
neuen Star am Himmel der Kinderlieblinge waren die Highlights auf den
Bühnen die Maus und der Elefant aus der „Sendung mit der Maus“ mit
ihrer verrückten Hotel-Show, die Looney Tunes Sportparty mit Bugs
Bunny und Duffy Duck und der Tigerenten-Club on Tour mit Günther
Kastenfrosch. Prominente zum Anfassen waren sie, denn nach ihren
Auftritten liefen sie durch die Menge der vielen tausend Kinder,
ließen sich fotografieren und knuddeln.
Auf vier Wiesen Sport, Action
und Erlebnis pur
Wer alle Spiel- und Sportstationen auf den vier Wiesen des Mainzer
Volkspark ausprobieren wollte, brauchte etwas Geduld. Trotz einer
weiteren Ausweitung des Angebots bei ganz beliebten Attraktionen, wie
beispielsweise dem Vierer-Trampolin oder dem Bungee-Run, konnten
Wartezeiten nicht ganz verhindert werden. Besonders durch unsere
Partner juwi, AOK, Juventus Deutschland und 2sense konnte das Programm
ausgebaut werden. Juwi stellte erstmals seinen Energieparcours auf. Die
Kinder und auch die Eltern erlebten hier hautnah, wie viel Strom durch
die eigene Muskelkraft erzeugt wird. Nach vier Stationen warteten die
beliebten E-Flitzer, die durch Solarstrom aufgeladen wurden, auf ihren
Einsatz, gelenkt von den Kids.
Im AOK-Abenteuer- und Erlebnispark wurden unter anderem Cola-Kisten
aufeinander gestapelt. Daran wurde dann, natürlich professionell
gesichert, in die Höhe geklettert. Mit 27 Kisten wurde die
Tagesbestleistung festgestellt, das entspricht einer Höhe von
über acht Metern. Wer sich schon einmal kletternd an den roten
Kisten versucht hat, wird wissen, welch wackelige Angelegenheit und
herausragende Leistung es ist, sich in diesen Höhen zu halten.
Neben vielen Angeboten für die Schulkinder bot die Sportjugend
auch ganz spezielle Stationen für die ganz Kleinen und
Kindergartenkinder. In der „BIG-Bobbycar-Arena“ konnte man kein freies
Mobil ergattern und ständig standen die Bobbycar-Fahrer wie im
wahren Leben im Stau. Auch lautes Hupen konnte daran nicht ändern.
Im Familiengarten wurde sich sogar um die Eltern gekümmert. In
einem extra eingezäunten Bereich fanden sie Liegestühle und
konnten aus nächster Nähe ihren Kleinen beim spielen mit
Bauklötzen oder an der Gewinnwand von Toys'R'us zuschauen. Unter
anderem
bieten die Firmen Assmodee, BIG, Fissler, LEGO, Power Child und
Ravensburger viele Attraktionen.
Positive Bilanz in allen
Bereichen
Wer jetzt denkt, dass bei einem solchen Festival
einige Unfälle passieren und die Johanniter Unfallhilfe einen
Einsatz nach dem anderen hat, liegt zum Glück völlig falsch.
Durch das angenehme Wetter konnte am Ende der Veranstaltung
resümiert werden, dass der Sanitätsdienst kaum von Nöten
war. „Hier mal ein kleines Pflaster, das war aber schon alles“, sagte
Manfred Herholz, Geschäftsführer der Johanniter Unfallhilfe
Rheinhessen. Um 18 Uhr schätzte die Polizei die Besucherzahl wie
schon 2009 auf ca. 70.000. Durch das neue Verkehrskonzept wurden die
Probleme von 2009 behoben. „Alle Besucher stellten sich gut auf die
geänderte Verkehrsführung ein“, so Zoran Werner vom
Beratungsnetzwerk der Polizei in Mainz.
„Die Sportjugend bedankt sich bei allen Helfern
und Partnern, ohne die ein solch tolles Festival ganz sicher nicht zu
stemmen wäre und freut sich schon jetzt auf das 15. Kinderfestival
am 19. Juni 2011“, bilanzierte Bernd Schicker, Vorsitzender der
Sportjugend, bei der abschließenden Pressekonferenz.